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Dienstag, 9. April 2019

Eine Probestunde mit der Luftpistole


Erik Sonderhoff hat sich dazu bereit erklärt, Interessierten das 1 x 1 an der Luftpistole beizubringen. Was anfangs so lässig und einfach aussieht, wird im Laufe der Zeit dann doch ganz schön anstrengend. Aber das verrät er natürlich nicht. Mit ruhiger Stimme erklärt er zuerst einmal die Handhabung der Pistole, wie man sie lädt, wie man sie spannt, wie man sie nach dem Schuss ablegt, wieder lädt und wie man dabei zu stehen hat. Dann bekommt man eine Dose mit Munition augehändigt, aus der man dann 5 Stück in den Deckel legt. Es werden nämlich immer nur 5 Schuss hintereinander abgegeben. Das Ziel ist 8 Scheiben zu treffen, wobei die Probeschüsse nicht zählen. Soviel zur Theorie. 

Zuerst wird ein paar Mal der Ablauf geübt. Wobei ein guter Stand das A und O der Treffsicherheit ist. Deswegen schaut man erstmal auf eine optimale Beinstellung: Breitbeinig, Schulter unten lassen, linke Hand in die Hosentasche (bei Linkshändern andersherum) und die Pistole festhalten und das Handgelenk arretieren. Dann beide Augen offen oder das schwächere Auge geschlossen halten, eine Linie mit Kimme und Korn finden, zusätzlich den Lauf so halten, dass der Ansatzpunkt unterhalb des schwarzen Ringes ist und dann ruhig abziehen und treffen. Das alles erstmal ohne Munition. 

Nach ein  paar Trockenübungen wird es ernst. Die erste Scheibe wird aufgestellt, durch Knopfdruck an ihre Position gefahren und die bereitgelegte Pistole geladen. Dazu öffnet man den Verschluss, legt die erste „Diabolo 4,5 mm Munition“ ein, schließt den Verschluss und geht zurück in die Ausgangsstellung. Auf einmal schlägt einem das Herz bis zum Hals, was nicht gerade für eine ruhige Hand sorgt. Ruhig atmen meint Erik, dann klappt das schon. Und tatsächlich - es hat geklappt. Keine Ahnung wohin der Schuss ging, es hat sich jedenfalls toll angefühlt. Zurück zur Ausgangsstellung und jetzt vier Mal hintereinander den gleichen Ablauf reproduzieren. Nun kommt das nächste Herzklopfen, wenn der Seilzug die Scheibe immer näher bringt und man im Gegenlicht schon die Einschüsse erkennen kann. Gott sei Dank waren fünf Löcher zu sehen und natürlich war auch eines in der Mitte. Das ist das Anfängerglück, man kennt das vom ersten Kegeln oder Minigolf.

Die nächste Scheibe: Gleicher Ablauf, allerdings ist das Herzklopfen nicht mehr so stark und die Bewegungen nicht mehr so hölzern. Die Spannung bleibt beim Heranziehen der Scheibe und je nach Verteilung der Löcher wächst der Stolz. Und so ging es dann weiter, bis der Arm zittriger wurde und die Ergebnisse schlechter. 

Während der Pause zeigt Erik am 10 m Elektrostand, warum er Pokalmeister wurde. Routiniert und konzentriert waren seine Bewegungen und eine 10 war dann das Ergebnis. Aber er ist ja schon seit vier Jahren dabei. Ein Trost!

Wer also Lust auf das Experiment an der Pistole hat und über 12 Jahre alt ist, der kommt ab Dienstag, dem 30. April von 19:00 bis 20:00 Uhr einfach mal vorbei.




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